Zingster Straße – Über uns

zingsterstrasseDie Schwimmhalle Zingster Straße befindet sich in der Nähe vom S-Bahnhof Hohenschönhausen. Trainiert wird an den Tagen Montag, Dienstag und Donnerstag. Genaue Informationen findet Ihr auf der Seite [link id=“119″ text=“Trainingszeiten“]. Im Vordergrund steht hier die Schwimmausbildung – vom Seepferdchen bis zum Jugend-Abzeichen in Gold.

Auch in der Schwimmhalle Zingster Straße gibt es Schwimmtraining seit der Gründung des Vereins. Wer kann das Schwimmtraining in dieser Halle besser vorstellen als die Sportler selbst und so hat hier die 12jährige Sofie (Name geändert, liegt der Redaktion vor) ihre Erinnerungen an die Trainingsjahre in der Schwimmhalle Zingster Straße zu Papier gebracht, die wir hier mit freundlicher Genehmigung veröffentlichen dürfen:

Ich heiße Sofie. Als ich ungefähr 5 Jahre alt war beschlossen meine Eltern, dass ich schwimmen lernen muss. So meldeten sie mich beim Schwimmen an. Sie brachten mich in die Schwimmhalle in die Zingster Straße. Das Wasser war glasklar und kalt, die Luft warm und die Trainerin nett. Und mit ihrer Hilfe schaffte ich es nach ein paar Monaten, dass ich das „Seepferdchen“ ablegen konnte. Meine Eltern waren stolz und vor allem beruhigt, da ich mich nun im Wasser sicher bewegen konnte.

Nach meiner Einschulung ging das Schwimmen weiter. Nun hieß die Sache Training. Zweimal in der Woche war ich in der Schwimmhalle. Lernte Rückenschwimmen, Brustschwimmen, springen, gleiten tauchen. Und die ersten Wettkämpfe standen an. Es war schon aufregend allein auf einer Bahn zu schwimmen und alle schauten zu. Außer meine Eltern, die guckten sich an der Scheibe die Nase platt. 

Da ich mich gar nicht so ungeschickt dabei anstellte kam ich in der 3.Klasse in die Gruppe eines neuen Trainers. Sein Name begann mit J. Ich glaub er hieß Jünter. Ein lustiger aber strenger Trainer der immer davon träumte uns auf eine Sportschule zu schicken. Nun wurde Kraul geschwommen und Delfin und das dreimal in er Woche. Ganz schön anstrengend aber ziemlich cool, wenn man etwas gut kann, was andere nicht können. Meine 1 im Schulschwimmen war jedenfalls sicher. Aber irgendwie hatten ich und meine Eltern das Gefühl, dass die Sache mit der Sportschule nicht klappte. Außerdem fiel mir auf, dass nach uns immer Kinder zum Training kamen, die im Training nicht ganz so viel geschwommen sind. Die Trainer nannten das die „Freizeitgruppen“. Komischer Namen als ob ich in der Gruppe bei Jünter nicht in meiner Freizeit war.

Ich wechselte in der 4. Klasse einfach in die Gruppe. Der Trainer dort, ein großer dicker Mann mit grauen Haaren, den alle nur „Chef“ nannten. Obwohl er gar nicht wie ein Chef war – jedenfalls nicht so einer, wie mein Vater immer von seinem Chef erzählte. Dieser trainierte mich jedenfalls weiter. Kurze Strecken, viel Technik und nicht mehr so viele Wettkämpfe, dazu nette Plaudereien in den Pausen. Das war nun mein Training.

Im Sommer ging es mit dem Verein ins Ferienlager und vor Weihnachten in diesen Indoor-Spielplatz, in dem ich schon gefühlte 20 Kindergeburtstage gefeiert habe. Nun bin ich in der 7.Klasse. Schwimmen gehört schon zu meinem Alltag. Im kommenden Schuljahr werde ich in eine andere Schwimmhalle wechseln, da in der Schwimmhalle Zingster Straße nur Kinder bis zur 7.Klasse schwimmen. Das Wasser in der Schwimmhalle ist immer noch glasklar, aber nicht mehr so kalt.
Ich bin gespannt wie es weitergeht mit meinem Hobby Schwimmen. Und außerdem fahren die älteren Kinder im Sommer nicht mehr ins Ferienlager sondern mit dem Fahrrad zum Surfen an die Ostsee. Hab ich zumindest gehört.

Sofie

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln könnt Ihr die Schwimmhalle gut erreichen. Entweder mit der S75 bis S-Hohenschönhausen oder mit der Tram M4 / M5 bis zur Haltestelle Ahrenshooper Str., zusätzlich halten am Prerower Platz die Tram M17 und die Busse X54, 154, 256, 893. Parkplätze sind in der Umgebung ebenfalls vorhanden.

Zum virtuellen 360°-Eindruck (Quelle: Berliner Bäder-Betriebe)